Dr. Klaus Kellner Facharzt für Kieferorthopädie

Gesundheitsnachrichten

Dr. Klaus Kellner Schulanfang

24.08.2015

Schulanfang mit Zuckertüte und zahngesundem Schulfrühstück

Landeszahnärztekammer Sachsen

Jedes Kind freut sich auf seine Zuckertüte zum Schulanfang und erwartet sich darin möglichst viele süße Überraschungen. Auf die muss nicht verzichtet werden. Der Schulanfang sollte als Schritt in einen neuen Lebensabschnitt genutzt werden, um den Kindern einen vernünftigen Umgang mit Süßigkeiten zu erklären und dass zum süßen Genuss auch das Zähneputzen danach gehört.
Ein neues wichtiges Familienthema ist nun das Schulfrühstück, darauf weisen Sachsens Zahnärzte hin. Ein gutes Schulfrühstück muss schmecken und den Zähnen richtig was zum Kauen geben, damit der Hunger auch bis zur nächsten größeren Pause verschwindet. Getränke sollen in erster Linie erfrischen, also keinesfalls zu süß oder auch zu sauer sein. Denn Zucker und Fruchtsäuren können den ganzen Schultag lang ungestört den Zahnschmelz angreifen. Ganz besonders gefährlich ist das für die neuen Zähne, deren Oberfläche noch nicht fertig ausgehärtet ist.
Beim Einkauf der Zuckertüten-Süßigkeiten kann allgemein darauf geachtet werden, dass alle zahnfreundlichen Naschereien als Logo ein Zähnchen mit einem aufgespannten Schirm in der Hand trage.

Quelle: Landeszahnärztekammer Sachsen, 13.08.2015
Bild: © Elena Schweitzer - fotolia.com

Dr. Klaus Kellner EU

21.08.2015

DAZ fordert mehr Standhaftigkeit der deutschen Gesundheitspolitiker

EU-Politik zwischen Regelungswut und Libertinage

Seit einigen Jahren identifiziert fast jeder Zahnarzt in Deutschland die europäische Gesundheitspolitik mit wachsender Bürokratie und steigendem Druck durch immer mehr Regelungen im Detail. Dem gegenüber stehen Bestrebungen aus Brüssel, die Berufsausübung im allgemeinen immer weiter zu Liberalisieren. Es sind schon Vermutungen laut geworden, dass das erste als Vorbereitung des zweiten gedacht sei.

Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ), ein zahnärztlicher Berufsverband, setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, klare gesetzliche Rahmenvorgaben für die Sicherung der  Professionalität in den Gesundheitsberufen zu erhalten und noch zu erweitern.  

Der DAZ fordert den Erhalt der komplexen Professionalität des Arztberufes sowie der Heilhilfsberufe und damit auch  die  komplexe Verantwortung in der Ausübung ihrer Berufe. Die ärztliche Verantwortung steht häufig in Konflikt mit den Interessen der Gesundheitswirtschaft, die auf EU-Ebene noch größeren Einfluss zu haben scheint als in Deutschland.

Die in Deutschland etablierte Selbstverwaltung in den Gesundheitsberufen hat einen unschätzbaren Wert für das Umfeld unserer Berufsausübung und damit auch für die Qualität der Versorgung. Durch politische Entwicklungen in der EU stehen diese Strukturen unter den Stichworten von Verkammerung, Freiberuflichkeit, Freizügigkeit, Gleichwertigkeitsprüfungen, Material- und Prozessvorschriften insgesamt in Frage. In den meisten anderen Ländern herrscht der Markt und unsere regulierten Verhältnisse werden als Protektionismus diffamiert. Ähnliches droht auch im Zusammenhang mit dem Abkommen TISA, in dem am Ende alle Leistungen – auch Gesundheitsleistungen und Kulturleistungen – auf ihren Warencharakter reduziert werden sollen. Das ist verbunden mit dem Verlust von gesellschaftspolitischen Steuerungsmöglichkeiten im Sinne von erwünschten Schutzräumen für die Daseinsvorsorge.

Im Rahmen der seiner diesjährigen Herbsttagung am 12.09.2015 in Berlin bietet der DAZ allen gesundheitspolitisch Interessierten einen Vortrag zu dem Thema „Die Auswirkungen europapolitischer Entwicklungen auf die Arbeit der Zahnärzte in Deutschland“.

Referent ist der Präsident der Berliner Zahnärztekammer Dr. Wolfgang Schmiedel, der sich für das Thema Zahnmedizin und Europa  bereits seit einiger Zeit sehr engagiert.

Tagungsort ist die Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40-41, 10969 Berlin. Die Veranstaltung beginnt um 10h und ist bei freiem Eintritt mit 2 Fortbildungspunkten bewertet.

Dr. Celina Schätze, DAZ-Vorsitzende, celina.schaetze@web.de

Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)
Kaiserdamm 97, 14057 Berlin
Tel: 030-302 30 10, Fax: 030-325 56 10
Mail: kontakt@daz-web.de, Internet: www.daz-forum.org

Quelle: Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ), 02.08.2015
Bild: © Viktor Mildenberger - pixelio.de

Dr. Klaus Kellner Nepal

19.08.2015

Nepal

14 Tonnen Medikamente und medizinische Materialien an 120 Gesundheitsstationen in Nepal ausgeliefert

Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte zieht Bilanz und bittet um weitere Unterstützung

Die Erdbeben im Frühjahr haben in Nepal mehr als 8.600 Menschen das Leben gekostet. Besonders schwer betroffen war und ist die Region um die Hauptstadt Kathmandu. Unterstützt von der Spendenaktion der Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) gemeinsam mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) versorgen dort die Partner, die Salesianer Don Boscos, die Menschen mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten, Decken und beteiligen sich am Wiederaufbau.

„Wir möchten uns bei allen Spendern bedanken“, so der BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel. „Bislang standen uns 75.000 Euro zur Verfügung, die schon etliches bewegen konnten“, zieht der HDZ-Vorsteher und Kuratoriumsmitglied von Don Bosco Mondo e.V., Dr. Klaus Winter, Bilanz. “14 Tonnen Medikamente und medizinische Bedarfsmaterialien konnten durch die Zusammenarbeit der Salesianer Don Boscos mit action medeor an über 120 Gesundheitsstationen ausgeliefert werden. Zusätzlich wurden sieben Krankenhäuser und ca. 45 medizinische Teams sowie 30 Don Bosco-Schulen mit einer Erste-Hilfe-Ausstattung unterstützt.“

Anlässlich des morgigen Welttags der humanitären Hilfe bitten BZÄK und HDZ darum, die Hilfe nicht abreißen zu lassen, denn der Wiederaufbau müsse weitergehen. Unterstützt durch das nepalesische Bildungsministerium wird derzeit der Wiederaufbau der zerstörten Schulen gemeinsam mit der Bevölkerung geplant.
 

Spendenkonto:
Hilfswerk Deutscher Zahnärzte
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE28 300 60601 000 4444 000    BIC: DAAEDEDD
Stichwort: Nepal
Eine Spendenbescheinigung wird bei Adressangabe ausgestellt. Zur Steuerbegünstigung bis 200,- Euro kann als vereinfachter Zuwendungsnachweis nach § 50 Abs. 2 EStDV der Kontoauszug vorgelegt werden.
Das HDZ trägt aufgrund seiner Transparenz das Siegel der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Kontakt Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte:
Dr. Klaus Winter, Vorsteher der Stiftung HDZ, E-Mail: k.winter@stiftung-hdz.de,
Postfach 2132, 37011 Göttingen, www.stiftung-hdz.de

Quelle: Bundeszahnärztekammer, 18.08.2015
Bild: © Grace Winter / pixelio.de